Projekt „Hartz IV als Stigma“

Im Frühjahr diesen Jahres durfte ich das Projekt „Hartz IV als Stigma“ der evangelischen Akademie Meißen als Fotografin unterstützen.

Das Teilprojekt „Hartz IV als Stigma“ widmet sich der Frage, wie Hartz IV-Empfänger sich selbst wahrnehmen und welche Attribute ihnen von außen zugeschrieben werden. Thematisiert wird die gesamtgesellschaftliche Relevanz eines Gefühls des „Zurückgelassenseins“ einzelner Bevölkerungsteile. Wie fühlt man sich als „Hartzer“? Welche Folgen ergeben sich aus dieser Stigmatisierung für das individuelle Selbstwertgefühl und die Interaktion mit anderen?“

Herausgekommen sind ca. 50 Portraits verschiedenster Menschen und Charaktere. Unter den portraitierten Personen sind Menschen, die „Hartz IV“-Empfänger sind oder waren bzw. auf staatliche Aufstockung ihres Einkommens zur Lebenshaltung angewiesen sind. Andere üben die unterschiedlichsten Berufe aus.
Schaut euch die Bilder doch einmal genau an. Meiner Meinung nach, erfüllt niemand das Hartz IV-Klischee. Und vielleicht sollten wir im Alltag genauer darüber nachdenken, eh wir irgendeiner Person einen Stempel auf die Stirn drücken.

Einen großen Dank an alle, die sich fotografieren ließen und das Projekt damit unterstützen. :)

P_HAS_001Die Fotoausstellung könnt ihr vom 12.06.2015 bis zum 31.07.2015 in der Dreikönigskirche in Dresden besuchen. Der Eintritt ist frei.

2 Gedanken zu „Projekt „Hartz IV als Stigma“

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